Ice skating, whale spotting und der Anfang vom Ende

Die letzten Wochen ist nicht allzu viel passiert, was zum einen daran lag, dass ich etwas krank war und ich Geld sparen muss ­čÖé

Letztes Wochenende hab ich gemeinsam mit Verena einen sehr sportlichen Tag verlebt, an dessen Ende wir um die 30 Tausend Schritte auf der Uhr hatten und ich meinen Fu├č zerst├Ârt habe.

Morgens fuhren wir gemeinsam in die City, wo wir ein Fr├╝hst├╝cksbuffet gebucht hatten. Nachdem wir uns dort ordentlich gest├Ąrkt hatten, fuhren wir nach Mascot. Dort wollten wir eine typisch winterlichen Aktivit├Ąt nachgehen: Schlittschuhlaufen.

Da wir jedoch noch etwas zu fr├╝h da waren machten wir noch einen kleinen Spaziergang durch das „wundersch├Âne“ Mascot bei winterlichen 18 Grad und Sonne. Schlie├člich gingen wir zur Eishalle und liehen uns unsere Schlittschuhe und der Spa├č konnte beginnen.

Direkt nach ein paar Minuten Einfahren auf der Eisfl├Ąche merkte man schon, dass man sich in einem Land befand, in dem Eislaufen nicht unbedingt Nationalsport ist, denn wir geh├Ârten zu den sichersten und schnellsten auf der Bahn und viele klebten am Rand.

Um jedoch ein bisschen Herausforderung zu bekommen, lie├čen wir uns von ein paar anderen erkl├Ąren, wie wir r├╝ckw├Ąrts fahren k├Ânnen, was auch mehr oder weniger gut funktioniert hat ­čÖé

Nach 1,5 Stunden auf dem Eis war unsere Zeit abgelaufen und auch unsere F├╝├če schrien danach, die doch ziemlich unbequemen Schlittschuhe wieder auszuziehen. Spa├č gemacht hat es trotzdem.

Danach fuhren wir wieder in die City, um uns mit ein paar Pancakes bei Pancakes on the Rocks zu st├Ąrken.

Wir teilten uns Blackforest Pancakes (Schwarzw├Ąlder Kirsch) welche sehr lecker waren.

Um uns noch ein wenig mehr die Beine zu vertreten, machten wir einen Spaziergang zum Opera House und um den Royal Botanic Garden, w├Ąhrenddessen wie noch coole Blicke auf die Oper, die Stadt und die Harbour Bridge werfen konnten.

Nach fast zwei Stunden laufen, machten wir uns wieder auf den Weg in die Stadt und liefen Richtung Chinatown, da wir Lust hatten etwas chinesisches zum Dinner zu essen. Gest├Ąrkt machten wir uns auf zu unserem letzten Ziel des Tages: Sydney Tower Eye. Dort oben befindet sich eine Bar, von der man die Stadt von oben bei einem Mocktail betrachten kann, w├Ąhrend man sich langsam im Kreis dreht.

Der Blick auf die n├Ąchtliche Stadt war sehr entspannend und nach dem Tag genau der richtige Abschluss.

(Nochmal zur Erinnerung ­čśů)

Leider hat mein einer Fu├č den Tag nicht ganz ohne Zicken ├╝berstanden, denn die Archillessehne hat sich entz├╝ndet und seitdem humpel ich mal mehr und mal weniger durch die Gegend.

Diese Woche habe ich endlich den Urlaub mit Flo gebucht, der tats├Ąchlich schon in 7 Tagen hier auftauchen wird ­čÖé W├Ąhrend er hier ist habe ich noch eine Woche Urlaub bekommen und in dieser werden wir uns zun├Ąchst ins Outback begeben und dort unteranderem den Uluru besichtigten. Danach geht es f├╝r uns nach Brisbane, wo wir eine Nacht ├╝bernachten und anschlie├čend mit dem Zug an die Goldcoast, wo wir noch ein paar Tage verbringen werden.

Diesen Samstag sind Miss K’s Geschwister f├╝r eine Woche zu Besuch gekommen. Nachdem sie hier angekommen waren bin ich gemeinsam mit meiner Gastfamilie nach Cronulla gefahren. Dort konnten wir von der K├╝ste aus die Wale beobachten, die ihren Weg Richtung Norden fortsetzten.

Die Wale waren zwar etwas von der K├╝ste entfernt, aber es war jede Minute sprang mindestens ein Wal irgendwo aus dem Wasser. Es war schon beeindruckend, wie viele dort tats├Ąchlich gerade unterwegs waren.

Im Anschluss gab es noch f├╝r alle ein leckeres Eis. Belustigend ist, dass Miss K sich gerade die Aufmerksamkeit von ihren Eltern mit ihren Geschwistern teilen muss, was sie teilweise garnicht so witzig findet und gerne mal 10 Minuten am St├╝ck „Dad!“ oder „Mum!“ in Dauerschleife ruft bis sie endlich wieder an der Reihe ist mit reden.

Sonntag habe ich mich mit Nele und ihrer Cousine, die an diesem Tag aus Deutschland angekommen war, zum Brunchen getroffen, um Neles Geburtstag noch ein bisschen nachzufeiern.

Eine sehr leckerer Vegan Burger, der aber leider viel zu gro├č war, sodass ich ihn nicht geschafft habe. Vollgefuttert beschlossen wir bei dem guten Wetter noch den Bondi to Coogee Walk zu laufen. Dabei konnten wir auch vereinzelt noch ein paar Wale entdecken.

Abends hab ich gemeinsam mit meiner Gastfamilie noch ein sehr spannendes und lustiges Uno Turnier veranstaltet, bei welchem ich gemeinsam mit Miss K’s Schwester mit Abstand verloren habe. Aber ich bin sicher in der kommenden Woche wird noch eine Revanche stattfinden.

Tats├Ąchlich neigt sich meine Zeit hier in Australien auch langsam dem Ende zu, denn heute in vier Wochen werde ich in Deutschland landen. Unglaublich wie schnell die Zeit hier doch vergangen ist. Aber diese letzten Wochen werde ich nochmal in vollen Z├╝gen genie├čen bevor ich dieses sch├Âne Land wieder verlassen muss.

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