Ice skating, whale spotting und der Anfang vom Ende

Die letzten Wochen ist nicht allzu viel passiert, was zum einen daran lag, dass ich etwas krank war und ich Geld sparen muss 🙂

Letztes Wochenende hab ich gemeinsam mit Verena einen sehr sportlichen Tag verlebt, an dessen Ende wir um die 30 Tausend Schritte auf der Uhr hatten und ich meinen Fuß zerstört habe.

Morgens fuhren wir gemeinsam in die City, wo wir ein Frühstücksbuffet gebucht hatten. Nachdem wir uns dort ordentlich gestärkt hatten, fuhren wir nach Mascot. Dort wollten wir eine typisch winterlichen Aktivität nachgehen: Schlittschuhlaufen.

Da wir jedoch noch etwas zu früh da waren machten wir noch einen kleinen Spaziergang durch das „wunderschöne“ Mascot bei winterlichen 18 Grad und Sonne. Schließlich gingen wir zur Eishalle und liehen uns unsere Schlittschuhe und der Spaß konnte beginnen.

Direkt nach ein paar Minuten Einfahren auf der Eisfläche merkte man schon, dass man sich in einem Land befand, in dem Eislaufen nicht unbedingt Nationalsport ist, denn wir gehörten zu den sichersten und schnellsten auf der Bahn und viele klebten am Rand.

Um jedoch ein bisschen Herausforderung zu bekommen, ließen wir uns von ein paar anderen erklären, wie wir rückwärts fahren können, was auch mehr oder weniger gut funktioniert hat 🙂

Nach 1,5 Stunden auf dem Eis war unsere Zeit abgelaufen und auch unsere Füße schrien danach, die doch ziemlich unbequemen Schlittschuhe wieder auszuziehen. Spaß gemacht hat es trotzdem.

Danach fuhren wir wieder in die City, um uns mit ein paar Pancakes bei Pancakes on the Rocks zu stärken.

Wir teilten uns Blackforest Pancakes (Schwarzwälder Kirsch) welche sehr lecker waren.

Um uns noch ein wenig mehr die Beine zu vertreten, machten wir einen Spaziergang zum Opera House und um den Royal Botanic Garden, währenddessen wie noch coole Blicke auf die Oper, die Stadt und die Harbour Bridge werfen konnten.

Nach fast zwei Stunden laufen, machten wir uns wieder auf den Weg in die Stadt und liefen Richtung Chinatown, da wir Lust hatten etwas chinesisches zum Dinner zu essen. Gestärkt machten wir uns auf zu unserem letzten Ziel des Tages: Sydney Tower Eye. Dort oben befindet sich eine Bar, von der man die Stadt von oben bei einem Mocktail betrachten kann, während man sich langsam im Kreis dreht.

Der Blick auf die nächtliche Stadt war sehr entspannend und nach dem Tag genau der richtige Abschluss.

(Nochmal zur Erinnerung 😅)

Leider hat mein einer Fuß den Tag nicht ganz ohne Zicken überstanden, denn die Archillessehne hat sich entzündet und seitdem humpel ich mal mehr und mal weniger durch die Gegend.

Diese Woche habe ich endlich den Urlaub mit Flo gebucht, der tatsächlich schon in 7 Tagen hier auftauchen wird 🙂 Während er hier ist habe ich noch eine Woche Urlaub bekommen und in dieser werden wir uns zunächst ins Outback begeben und dort unteranderem den Uluru besichtigten. Danach geht es für uns nach Brisbane, wo wir eine Nacht übernachten und anschließend mit dem Zug an die Goldcoast, wo wir noch ein paar Tage verbringen werden.

Diesen Samstag sind Miss K’s Geschwister für eine Woche zu Besuch gekommen. Nachdem sie hier angekommen waren bin ich gemeinsam mit meiner Gastfamilie nach Cronulla gefahren. Dort konnten wir von der Küste aus die Wale beobachten, die ihren Weg Richtung Norden fortsetzten.

Die Wale waren zwar etwas von der Küste entfernt, aber es war jede Minute sprang mindestens ein Wal irgendwo aus dem Wasser. Es war schon beeindruckend, wie viele dort tatsächlich gerade unterwegs waren.

Im Anschluss gab es noch für alle ein leckeres Eis. Belustigend ist, dass Miss K sich gerade die Aufmerksamkeit von ihren Eltern mit ihren Geschwistern teilen muss, was sie teilweise garnicht so witzig findet und gerne mal 10 Minuten am Stück „Dad!“ oder „Mum!“ in Dauerschleife ruft bis sie endlich wieder an der Reihe ist mit reden.

Sonntag habe ich mich mit Nele und ihrer Cousine, die an diesem Tag aus Deutschland angekommen war, zum Brunchen getroffen, um Neles Geburtstag noch ein bisschen nachzufeiern.

Eine sehr leckerer Vegan Burger, der aber leider viel zu groß war, sodass ich ihn nicht geschafft habe. Vollgefuttert beschlossen wir bei dem guten Wetter noch den Bondi to Coogee Walk zu laufen. Dabei konnten wir auch vereinzelt noch ein paar Wale entdecken.

Abends hab ich gemeinsam mit meiner Gastfamilie noch ein sehr spannendes und lustiges Uno Turnier veranstaltet, bei welchem ich gemeinsam mit Miss K’s Schwester mit Abstand verloren habe. Aber ich bin sicher in der kommenden Woche wird noch eine Revanche stattfinden.

Tatsächlich neigt sich meine Zeit hier in Australien auch langsam dem Ende zu, denn heute in vier Wochen werde ich in Deutschland landen. Unglaublich wie schnell die Zeit hier doch vergangen ist. Aber diese letzten Wochen werde ich nochmal in vollen Zügen genießen bevor ich dieses schöne Land wieder verlassen muss.

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