Rudimental Konzert, Rugby und Whale watching

Dienstag hab ich mich mit Verena zum Frühstücken getroffen, nachdem ich Miss K in die Daycare gebracht hatte.

Da das Wetter den Tag eher schlecht, als recht war und es zudem sehr stürmisch war, gingen wie danach noch zu ihr und schauten uns gemütlich einen Weihnachtsfilm an. 🙂 Bei diesem Herbstwetter kommt man schon mal in Weihnachtsstimmung.

Am Mittwoch haben Miss K und ich mal wieder unsere Backkünste bewiesen und sehr leckere Choc Chip Cookies gebacken. Miss K war mir dabei tatsächlich auch eine große Hilfe und hat den Teig fast alleine gerührt und am Ende natürlich auch die Schüssel ausgeleckt. Anschließend gab es Oven-TV.

Uuuund fertig:

(Haben genau 2 Tage gehalten, dann waren sie alle)

Freitag ging es für Nele, Celine und mich auf ein Konzert von Rudimental.

Das Konzert war richtig toll und die Stimmung auch. Durch unsere deutsche Pünktlichkeit standen wir sogar ziemlich weit vorne. Das einzig Nervige waren ein paar Ü40 Menschen, die ihre Grenzen beim Alkohol nicht ganz kannten und alle Umstehenden mit Bier beschütteten und anrempelten. Aber da das Konzert ansonsten sehr cool war, warf dies nur einem kleinen Schatten auf den Abend.

Samstag hab ich erstmal richtig ausgeschlafen. Nachmittags traf ich mich dann mit Celine in der Stadt und wir fuhren nach einem Doughnut bei Krispy Kreme zu ihr in die Blue Mountains. Nachdem wir uns ein bisschen frisch gemacht hatten, fuhren wir nach Penrith. Dort gingen wir thailändisch Essen. Meega lecker 🙂

Danach gingen wir noch in einen Sportsclub, wo uns die teilweise etwas skurrile Tanzweise der Australier amüsierte. Zumal wir uns dadurch sofort als Ausländer outeten, da wir so ziemlich die einzigen waren die den Tanz nicht beherrschten 🙂

Den nächsten Morgen ließen wir wieder entspannt anfangen und fuhren zum Brunchen wieder nach Penrith.

Avocado, poached Egg und Pilze :)) (auf Toast..) aber lecker.

Währenddessen beschlossen wir am Nachmittag zu einem Footy Spiel zu gehen. Panthers gegen Roosters

Kurzer Fact am Rande. Ich habe keine Ahnung, um was für einen Sport genau es sich handelt. Ich dachte es wäre Rugby, aber als ich es meinem Gastvater erzählte, meinte er es handelt sich um Rugby-League. Den Unterschied wollte er mir aber dann nicht erklären, er meinte nur da sind Unterschiede 🙂 Umgangssprachlich wird es Footy genannt. (Insgeheim ist es für mich trotzdem Rugby.)

Die Stimmung war ziemlich cool und allgemein gestaltete sich das Spiel als wesentlich spannender, als Fußball (sorry). Lag wahrscheinlich daran, dass es einfach amüsant war, wie sich erwachsene Männer wegen eines Ball gegenseitig umtackelten, und trotz teilweise echr brutaler Stürze weiterspielen, als wäre nichts gewesen. (Fußballer sollten sich mal ein Beispiel nehmen)

Tatsächlich gewannen die Penrith Panthers, für die wir da waren, auch das Spiel und die Stimmung im Stadion wurde immer besser.

Das Beste war, dass es nach dem Spiel noch ein Meet and Greet mit den Panthers in der Sportsbar vom letzten Abend gsb, wo wir auch direkt hingingen. Das Warten auf die Spieler versüßten wir uns mit Süßkartoffelpommes ♡

Schließlich ergatterten wir ein Autogramm und ein Foto mit dem Captian des Teams Nathan Cleary.

Nach diesem coolen Tag gönnten wir uns noch Churros zum Nachtisch.

Am nächsten Tag war Montag, aber durch den Queens Birthday war Feiertag und so musste ich nicht arbeiten. Ich beschloss die Whale watching Tour zu machen, die ich von meiner Gastfamilie zum Geburtstag bekommen hatte.

Mit diesem coolen Boot ging es aus der Bucht von Sydney heraus, an Manly vorbei raus auf den Ozean. (Man konnte schon fast Neuseeland am Horizont sehen;))

Tatsächlich mussten wir garnicht lange fahren, bis wir die ersten Fontänen aus dem Wasser spritzen sahen. Also machte sich der Captain auf den Weg zu den Walen. Dabei mussten die Boote aber immer einen Abstand von 100 Metern einhalten und falls eine Mutter mit Kalb dabei wäre sogar 300 Meter. Außer die Wale kommen uns freiwillg näher, dann dürfen wir uns nämlich nicht mehr bewegen.

Zunächst hörte man immer nur vereinzelt ein „Da!“ Und man sah eine kleine Fontäne aus dem Wasser spritzen. Nach jedoch gut einer Stunde entdeckten wir eine Gruppe von ca 10 Walen, die auf ihrem Weg entlang Küste nach Norden waren. Die waren sogar so gut drauf, dass sie für uns aus dem Wasser sprangen.

Nach der sehr beeindruckenden dreistündigen Tour ging es wieder in den Hafen von Sydney. Tatsächlich sind die Wale noch viel häufiger aus dem Wasser gesprungen, aber natürlich immer dann wenn die Kamera weg war.

Im Hafen legte gerade ein Kreuzfahrtschiff ab, welches von den Dimensionen her nicht gabz in diesen Hafen passt 🙂

Wieder an Land traf ich mich mit Nele zum Abendessen und wir aßen einen sehr leckeren Burger und guckten uns zum Abschluss noch einmal Vivid an. Diesmal im botanischen Garten, aber da konnte man uns nicht so richtig umhauen. Und damit ging ein langes und entspanntes weiteres Wochenende zu Ende.

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