Die Gastfamilie

Mittwochnachmittag wartete ich gemeinsam mit einigen anderen Aupairs vor dem Hostel darauf von unseren Gastfamilien abgeholt zu werden. Dabei war die Aufregung ziemlich groß.

Als schließlich meine Gastmutter um die Ecke kam, hatte sich die Aufregung aber schnell gelegt. Sie umarmte mich und wir gingen zum Bahnhof. Dabei haben wir uns die ganze Zeit unterhalten und sie hat mir alles gezeigt. Zunächst haben wir uns aber erstmal auf dem Bahnhof verlaufen, da wir den richtigen Fahrstuhl nicht gefunden haben und ich die Treppen mit meinen knapp 40 Kilo Gepäck nicht hochgekommen wäre. Nach einigem Suchen haben wir diesen jedoch auch gefunden und haben uns auf den Weg gemacht.

An unserer Station angekommen haben uns dann das aktuelle Aupair und mein Gastkind mit dem Auto abgeholt. (Sie wird in den folgenden Beiträgen ab sofort „Miss K“ heißen) Miss K war super aufgeregt mich endlich zu sehen und hatte auch ein Bild für mich gemalt, bzw. ein halbes, denn die andere Hälfte war für ihr Mom. Auf jeden Fall hat Miss K mir auf dem kurzen Weg nach Hause alles erzählt, was ich über sie und ihre Familie wissen muss, sodass ich über alles Bescheid wusste als wir beim Haus ankamen.

In meinem neuen Zimmer empfing mich ein großer Korb mit allerlei Süßigkeiten und australischen Spezialitäten.

Zum Abendessen gab es indisches Curry und Miss K fand es super aufregend, dass sie jetzt zwei Aupairs hatte. Meine Gastmutter meinte, dass das jetzt mein neues Zuhause ist und ich mich hier wohlfühlen soll, was ich auch schon tat.

Mein Gastvater war leider noch nicht dabei, da er ganz spontan wegen der Arbeit für zwei Tage weg fliegen musste. Deswegen lernte ich ihn erst am nächsten Nachmittag kennen.

In den nächsten beiden Tagen zeigte mir das alte Aupair ein bisschen die Umgebung, wo Miss K’s Daycare, Schwimmunterricht und Playgroup ist, sowie wo man gut essen kann und die freie Zeit verbringen kann. Wir waren zusammen in Chinese Garden of Friendship und am Bondi Beach.

Am Wochenende nahm meine Gastmutter mich mit zum Einkaufen, um sicher zu gehen, dass ich das, was sie normalerweise kauft, auch mag. Mein Gastvater zeigte mir schließlich das Autofahren, was sich als einfacher herausstellte als befürchtet. Es war zwar zu Beginn etwas ungewohnt auf der anderen Seite zu sitzen, aber da ich zuhause auch schon häufiger mal Automatik gefahren bin, kam ich schnell in das Fahren rein. Nur ein paar Mal betätigte ich den Scheibenwischer anstelle des Blinkers.

Nach einer Woche kann ich sagen, dass ich keine bessere Wahl mit meiner Gastfamilie hätte treffen können und es super Spaß macht mit meinen Gasteltern zusammenzusitzen und sich zu unterhalten. Auf jeden Fall fühle ich mich hier sehr wohl.

Eine Antwort auf „Die Gastfamilie“

  1. Das gibt ja einen sehr positiven Eindruck über dein Einleben. Dann wirst du dich auch weiterhin mit vielen Erlebnissen “ füttern“
    Alles Liebe und Gute wünschen dir OuO
    Besonders beeindruckt haben uns die Fotos, welche Farbenpracht

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