Campingplatz Pine Wood

Unsere Reise geht weiter an der Küste von Frankreich entlang am Ärmelkanal. Diesmal halten wir einem kleinen Ort namens ‚Brighton‘ und suchen dort den Campingplatz ‚Pine Wood‘ auf.

Nachdem wir ne halbe Stunde warten mussten, bis die Rezeption wieder geöffnet wurde, (wir sind natürlich genau in der Mittagspause angekommen) bekamen wir von der sehr netten Dame vom Campingplatz unseren Platz zugewiesen. Sie sprach lustigerweise etwas Deutsch, dafür aber kein Englisch.

An unserem Platz angekommen, entschieden wir uns das Zelt noch nicht aufzubauen, sondern erstmal zum 150 Meter entfernten Strand zu gehen und eventuell zu baden, da momentan noch 30° waren und wir mit unserem Zelt keine Sauna erschaffen wollten.

Also begaben wir uns auf den Weg dorthin, wo wir den Strand vermuteten. Nach einiger Zeit kam uns der Weg aber sehr seltsam vor, denn alles sah eher aus wie eine Kiesgrube, zumal dort auch eine LKW Waage war. Wir drehten also wieder um und wollten woanders unser Glück versuchen. Als wir fast wieder auf Höhe des Campingplatzes waren, sahen wir zwei Familien, bepackt mit allerhand Strandsachen, den Weg nehmen, auf welchem wir kurz zuvor kehrt gemacht hatten. Wir entschieden, dass die so aussahen, als würden sie sich auskennen und folgten ihnen wieder. Eine der Familien stockte aber ebenfalls an der Stelle, an der wir auch umgedreht waren aber die andere lief zielsicher weiter. Wir hatten nichts zu verlieren, also folgten wir ihnen.

Und tatsächlich, hinter unserer „Kiesgrube“ erblickten wir das Meer. Dafür war dort aber nicht der Strand, den wir uns erhofft hatten.. weit und breit nur handgroße Steine. Naja, gemütlich war es nicht, aber wir legten und trotzdem für ne Stunde an den „Strand“ und guckten aufs Meer. Zu Baden haben wir uns bei den Steinen und der Brandung nicht getraut.

Zurück auf dem Campingplatz bauten wir schließlich das Zelt auf und richteten uns häuslich ein. Als wir Hunger bekamen, beschlossen wir uns Essen zu kochen und machten uns Chili con Carne mit Reis. Leider fehlte in dieser Dosenmischung fast gänzlich das Hack. Aber naja, man kann ja nicht alles haben. Es schmeckte trotzdem ganz gut.

Nach dem Essen legten wir uns erstmal ins Zelt, um uns ein bisschen zu entspannen. Dabei sorgte Amazon Prime und eine improvisierte Handyhalterung für Unterhaltung.

Abends lauschten wir schließlich noch den feiernden Franzosen und schauten uns das Feuerwerk und die Sterne an. (Es war der 14. Juli, also Nationalfeiertag in Frankreich)

Next stop: Étretat

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.